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Zahlen 

Für die Menschen der Antike waren die Botschaften der Zahlen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Sie wussten um die persönliche Statur jeder Zahl, um den eigenen Charakter, die unverwechselbaren Eigenschaften und individuellen Qualitäten. Sie glaubten daran, dass alles im Universum auf dem Prinzip der Zahlen basierte – im Makrokosmos wie im Mikrokosmos. Sie halfen dem Menschen sich selber in der Anordnung des Universums und des Lebens zu erkennen. Für sie waren die Zahlen ein Schlüssel zum verstehen des Kosmos, der Welt und des Lebens überhaupt. Die Zahlen boten ihnen die Möglichkeit die Dinge in einem grösseren und umfassenderen Zusammenhang zu verstehen um somit ein umfassenderes Verständnis für alles zu bekommen, was ihnen am Herzen lag. Sie achteten auf die Zahlen, die sie auf ihrem Lebensweg begleiteten und ihnen dadurch als Wegweiser dienten. 

 

Symbolische Bedeutung (ein paar Aspekte der Zahlen 1-9):

 0.  In der Null ist alles enthalten und gleichzeitig nichts/Leere – es ist vollkommen & vollständig etc.

  1. 1.  Manifestation, 1. Schöpfungsimpuls etc.

  2. Polarität, Spiegel, „wie oben so unten“ etc.

  3. Die Dreifaltigkeit „Die Tür zum Verständnis“, Zahl des Wiederfindens

  4. Fundament, Stabilität, Durchhaltevermögen etc.

  5. Zahl der Menschwerdung – wahres Wesen leben, Fünfstern etc-

  6. Sechsstern, Vereinigung der Polaritäten, Liebe, Kraft, Fülle etc-

  7. 7 Jahreszyklus, 7 Planeten, 7 Regenbogenfarben, 7 Töne, 7 Tage etc. Vollständigkeit, Vertrauen- & Glaubenstest

  8. Unendlichkeit, Lemniskate, Gerechtigkeit etc.

  9. Essenz, Transformation, Übergang, Ende eines Zyklus etc.

etc.

 

Zahlen stellen eine Brücke zum Verständnis des inneren Lebens dar. Sie sind wie Spiegelbilder und können uns ein grösseres Bild über uns oder über eine Situation vermitteln.Die Farben bilden einen Farbkreis – ein Nebeneinander – und zeigen in diesem Nebeneinander symbolisch die Ganzheit des Universums auf. Die Zahlen haben die Qualität des linearen, des Nacheinander, die Beziehung der Abfolge und Hintereinanders.Farben sprechen den Raum an, das gleichwertige Nebeneinander mit verschiedenen Kräften. Die Zahlen zeigen uns das Zeitliche, den Ablauf (das Fortschreiten) der Dinge auf. Sie bringen uns in Kontakt mit woher und wohin des Lebens, dem Ursprung und dem Ziel in Berührung. Das Wort „Er-zählen“ macht uns den Verlauf noch deutlicher – to tell = althochdeutsch tellen (zählen). Die Zahlen können uns ein Tor öffnen, damit wir den verborgenen Sinn erkennen und verstehen.

 

Es gibt zwei Aspekte, wie uns die Zahlen dienen können: die Quantität und die Qualität.

Bei der Quantität der Zahlen geht es um Dinge berechnen, zählen, wägen, messen, analysieren etc. es wird getrennt, ein mein-dein entsteht, viel-wenig, schwer-leicht, um Besitz, Isolation der Dinge, verlieren der Ganzheit etc.

Bei der Qualität der Zahlen handelt es sich um die Essenz, den Sinn, das Wesen der Zahlen und welche Botschaft sie uns mitteilen.

 

Pythagoras 

Pythagoras wurde um das Jahr 570 v.Chr. in Ionien auf der ägäischen Insel Samos geboren. Er war ein aussergewöhnlicher Mensch, der zu dieser Zeit bereits ein überaus grosses Wissen und eine enorm tiefe Weisheit besass. Es hiess, er wäre bereits als junger Mann ausgesprochen intelligent gewesen und verfügte über ein Wissen von „20 Weisen“.

Pythagoras fragte seine Schüler jeweils: „Welches Ding ist am Weisesten?“ und ihre Antwort lautete: „Die Zahlen“. Dann fragte er: „Und welches Ding ist am Schönsten?“ Und sie sprachen: „Die Harmonie“. Nach ihrer Auffassung ist die Zahl das Wesen und der Kern der verschiedenen Dinge. Alles steht miteinander in Beziehung, in Spannung, ist durch Proportionen geordnet und sinnvoll zusammengefügt. Wie zum Beispiel Ying und Yang, die die Ganzheit ausdrücken und die Dualität - im Sinne von sowohl als auch - in sich trägt. Die Gegensätze halten sich in Spannung und ergänzen sich: Yang (männlich, ungerade Zahlen) und Ying (weiblich mit den geraden Zahlen). Diese Weisheit ist der Grund und Boden auf dem alles aufgebaut ist – der Rhythmus des Lebens – Tag/Nacht, kalt/warm, hoch/tief, Chance/Gefahr, Himmel/Erde, beide Seiten einer Münze etc. 

 

Ursprung 

Die Quelleder Zahlen finden wir im Anfang, im Ursprung, im Göttlichen d.h. in der Ganzheit oder auch Einheit genannt. Aus diesem Ganzen / Unmanifestierten bilden sich die ersten 4 Wege oder 4 Bereiche: Licht (Farbe), Zahl (Form), Ton und das Wort. Dies sind die ersten 4 Urkräfte, welche sich aus der Einheit manifestieren, jedoch als zusammengehörige Qualitäten hervortreten. Jede Urkraft folgt ihren eigenen Gesetzen/Wegen und dennoch sind die Verbindungen und die Verwandtschaft noch spürbar....

 

Wassily Kandinsky (†1866-1944), Kunstmaler, 

der sich mit den Phänomenen des künstlerischen Ausdrucksein Leben lang befasste, sagte: 

«... die Wege und Methoden der verschiedenen Künste sind äusserlich vollständig unterschiedlich:

Ton, Farbe, Formen (Zahlen), Worte... aber in ihrem innersten Kern jedoch sind sie vollkommen eins.»

 

Alle Erscheinungen des Lichtes, des Tones, der Zahl und des Wortes sind somit Äusserungen und Ausdruck der hinter ihnen liegenden Kraft der Ganzheit / Einheit.

 

Farben, Zahlen, Töne sowie Worte bieten uns einen

Schlüssel zum tieferen Verständnis 

des Lebens und der Ganzheit an, 

weil sie Wege zurück in die Einheit und 

somit in die Verbundenheit darstellen.

 

  

Märchen

In den Märchenspielen die Zahlen auch immer wieder eine wichtige Rolle wie zum Beispiel in Dornrösschen.

Die 13. Fee, die kommt, um den Tod ‚wünscht’. Der symbolische Tod steht u.a. für alte Dinge loslassen zu können, Raum schaffen für Neues, lernen auf sein Herz zu hören, seinen Weg aus dem Herzen gehen zu können, die eigene wahre Natur kennen zu lernen und zu legen, sich entfalten etc.

Die 12. Fee, wendet den physischen Tod ab, aber die Verwandlung geschieht in den 100 Jahren; die 12 unterstützt den inneren Frieden, den Glauben an etwas Höheres, hilft Loszulassen und sich dem höheren Lebensplan anzuvertrauen, einer neuen Ordnung, sich eingebunden zu fühlen in das grosse Ganze, schenkt tiefer Schutz, Ruhe und Gelassenheit und unterstützt die Kommunikation.

 

....oder die 3 Wünsche, 3 Geschwister etc. sind oft wichtig. Der 1. & 2. Wunsch sind geprägt vom weiblichen und männlichen Ausdrücken – der 3. Wunsch jedoch vereint die Polarität und der Wunsch ist eine Essenz oder mit der Ganzheit verbunden. So wie bei den 3 Geschwistern – den beiden ersten sind vielleicht Reichtum und Macht wichtig, aber der 3. Steht für die Ganzheit, Einheit und Gerechtigkeit ein – für die essentiellen Werte des Lebens.

 

Zahlenseminare

Kurs-Themen:

  • Allgemeine Informationen zu den Zahlen

  • Pythagoras

  • Quelle/Ursprung

  • Botschaften der Zahlen

Seminare werden auch auf Anfrage durchgeführt.

Mehr über die Zahlen-Seminare finden sie unter dem Link: «Seminare»

 
 
 
 
 
 

Eliane Wenger

Praxis für Gesundheit & Wohlbefinden

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